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Oberstes Gremium des Leichtathletik-Verbandes ist der Verbandstag. Er tritt ordnungsgemäß alle vier Jahre zusammen. Zwischen den Tagen ist der Verbandsrat das höchste beschlussfassende Organ. Er besteht aus dem Präsidium des Verbandes, den einzelnen Fachwarten bzw. den Vorsitzenden weiterer Fachkommissionen, den Vorsitzenden der Bezirks- und Kreisfachverbände, den Aktivensprechern sowie den/m Ehrenpräsidenten. Der Verbandsrat tagt mindestens einmal jährlich.
Für die Planung und Leitung der laufenden Verbandsarbeit ist das Präsidium zuständig. Den einzelnen Mitgliedern sind verschiedene Fachwarte und Fachkommissionen zugeordnet.
Ausführliche Beschreibungen der Verbandsstruktur sind nachzulesen in der Satzung des Leichtathletik-Verbandes bzw. in der Verwaltungsordnung.
Präsidiumsstruktur
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DLV und andere LandesverbändeDeutscher Leichtathletikverband (DLV)
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Landesverbände
Schleswig-Holsteinischer Leichtathletik-Verband
Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern
Hamburger Leichtathletik-Verband
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Bremer Leichtathletik-Verband
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Saarländischer Leichtathletik-Bund
Leichtathletik-Verband Pfalz
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Württembergischer Leichtathletik-Verband
Bayerischer Leichtathletik-Verband
Norddeutsche Meisterschaften
über Bremer Leichtathletik-Verband
Stellvertretend für die vielen Aktiven in unserem Verband werden an dieser Stelle unsortiert Athletinnen, Trainer, Organisatoren oder Vereine vorgestellt, die Besonderes in der oder für die Leichtathletik in Sachsen-Anhalt geleistet haben. Die Auflistung kann naturgemäß nur eine streitbare Auswahl sein. Sie orientiert sich sowohl an außergewöhnlichen sportlichen Leistungen, wie auch an den Ehrungen des Verbandes. Wenn Sie Vorschläge zur Aufführung weiterer besonderer Leistungen an dieser Stelle machen möchten, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf: info@lvsa.de.
Um Personen für eine offizielle Ehrung durch den LVSA vorzuschlagen, benutzen Sie bitte das entsprechende Formular (siehe Downloads zum Artikel).
Der Leichtathletikverband dankt allen für ihr Engagement und den unermüdlichen Einsatz bei Wettkämpfen, Training, Weiterbildungen und der täglichen Vereinsarbeit.
"Der Präsident repräsentiert den Verband gegenüber seinen Mitgliedern und nach außen. Er vertritt den Verband im DLV-Verbandsrat, im Landessportbund Sachsen-Anhalt, in der Interessengemeinschaft des zuständigen Regionalverbandes und in anderen Verbänden und Institutionen.
Er ist verpflichtet, sich über die Arbeit der anderen Mitglieder des Präsidiums und der Fachwarte zu unterrichten und hat das Recht, diese zur Erledigung seiner Aufgaben heranzuziehen.
Der Präsident leitet den Verbandstag, die Sitzungen des Verbandsrates und die des Präsidiums. Er ist verantwortlich für die Zusammenarbeit im Präsidium und im Verbandsrat, für alle Bereiche der Geschäftsstelle, für das Personalwesen und für die Koordination der Fachkommissionen."
(§5 der Verwaltungsordnung des Leichtathletik-Verbandes Sachsen-Anhalt e. V. beschlossen auf dem 5. Ordentlichen Verbandstag des LV S-A am 25.03.2006 in Hecklingen)
Präsident des Leichtathletikverbandes Sachsen-Anhalt ist seit März 2006 Gerry Kley aus Halle.
"Der Vizepräsident für Struktur- und Entwicklungsfragen ist der ständige Vertreter des Präsidenten. Er unterstützt den Präsidenten bei der Durchführung von dessen Aufgaben. Seine Arbeit orientiert sich auf übergreifende sportfachliche, landes- und regionalbezogene und gesellschaftliche Aufgabenstellungen, die sich aus der aktuellen geschäftsführenden Arbeit ergeben. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Kooperation mit den BFV, KFV und Kreissportbünden."
(§6a der Verwaltungsordnung des LVSA)
Die Funktion des Vizepräsident für Struktur- und Entwicklungsfragen ist zur Zeit nicht besetzt.
Vorsitzender des Bezirksfachverbandes Magdeburg ist Edgar Miethe . Die Funktion des Vorsitzenden des BFV Halle ist zur Zeit nicht besetzt.
Dem Vizepräsident für Struktur- und Entwicklungsfragen zugeordnet ist der Rechtswart.
"Der Vizepräsident für Finanzen verwaltet das Verbandsvermögen und leitet die Wirtschafts- und Kassengeschäfte des Verbandes nach den Bestimmungen der Finanzordnung. Ihm obliegt die Erstellung des Finanzplanes und die Überwachung der Einhaltung des Finanzplanes und des Zahlungsverkehrs."
(§6b der Verwaltungsordnung des LVSA)
Vizepräsident für Finanzen ist Gerd Schöppe aus Teutschenthal.
Vizepräsident für Leistungssport"Der Vizepräsident für Leistungssport ist für den Bereich der olympischen Disziplinen, besonders für den Nachwuchsleistungssport, verantwortlich. Auf der Grundlage der internationalen und nationalen Vorgaben bestimmt er die betreffenden Eckdaten des Wettkampfkalenders für Sachsen-Anhalt. Er ist federführend bei den inhaltlichen Aspekten der Ausschreibung der Verbandsveranstaltungen und trägt Mitverantwortung für deren Durchführung. Er ist verantwortlich für die Aufstellung und Betreuung der LV-Auswahlmannschaften. Seine besondere Fürsorge gilt den Landes- und Bundeskadern. Er ist Kooperationspartner für den Olympiastützpunkt, die Bundes- und Landesleistungszentren und leitet die Landesleistungsstützpunkte des LV S-A direkt an. Er übt die Fach- und Dienstaufsicht über alle hauptamtlichen Trainer im LV S-A aus."
(§6c der Verwaltungsordnung des LVSA)
Die neue Handy-Nummer lautet: 0176 80217317
Dieter Winter Vizepräsident für Wettkampforganisation"Der Vizepräsident für Wettkampforganisation ist federführend für die Gestaltung und Ausschreibung aller in Verantwortung des Landesverbandes stehenden Veranstaltungen sowie verantwortlich für deren Organisation und Durchführung einschließlich der dem LV S-A übertragenen nationalen und internationalen Veranstaltungen. Im Zusammenwirken mit dem Vizepräsident Leistungssport, Jugendwart und Laufwart legt er den jährlichen Wettkampfterminkalender fest. Er genehmigt die Veranstaltungen und deren Veröffentlichung, überwacht die Einhaltung der Internationalen Wettkampfregeln (IWR) einschließlich der Nationalen Bestimmungen, der Leichtathletikordnung (LAO) des DLV und der Veranstaltungsordnung (VAO) des DLV und bestimmt die amtliche Aufsicht. Er arbeitet eng mit dem Kampfrichter- und Statistikwart zusammen. Zu seiner Zuständigkeit gehören ferner alle Fragen des Startrechts und der Startberechtigung im Aktivenbereich."
(§6d der Verwaltungsordnung des LVSA)
Die Funktion des Vizepräsidenten für Wettkampforganisation ist z.Zt. nicht besetzt.
Vizepräsident für Breitensport"Der Vizepräsident für Breitensport verfolgt die gesellschaftlichen und sportartübergreifenden Entwicklungen im Breiten-, Freizeit-, Gesundheits- und Schulsport. Er konzipiert Modellmaßnahmen zu ihrer Umsetzung im LV S-A und begleitet deren Umsetzung. Dafür erschließt er die jeweils notwendigen Verbindungen zu Landessportbund, Kreissportbünden, Krankenkassen und Gesundheitsbehörden. Er wird spezifisch unterstützt durch den Laufwart und durch den Seniorenwart."
(§6e der Verwaltungsordnung des LVSA)
Vizepräsident für Breitensport ist Volker Kluge aus Radis.
Vizepräsident für Leistungssport ist Dieter Winter aus Halle. Landestrainer des LVSA ist Wolfgang Thier aus Halle.
Dem Vizepräsident Leistungssport unterstellt ist der Schulsportwart.
"Der Jugendwart ist Leiter der Fachkommission Kinder- und Jugendsport. Die Aufgaben werden durch die Jugendordnung geregelt."
(§7 der Verwaltungsordnung des LVSA)
Jugendwart ist Sylke Kurz aus Dessau. Die Funktion des Jugendsprecher ist derzeit nicht besetzt.
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Gut ausgebildete Übungsleiter und Trainer sind eine bedeutende Grundlage für die Entwicklung in unseren Leichtathletikabteilungen. Dabei geht es insbesondere darum, Bedingungen für die Aus- und Fortbildung zu schaffen, die das ehrenamtliche Engagement von Übungsleitern und Trainern unterstützen. Wir sollten uns zukünftig vornehmen, die Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Erfahrungen in der Leichtathletik attraktiv zu machen. Der weitere Schritt zur Trainer C- und B- Ausbildung wird damit erleichtert.
Für Anregungen bei der Realisierung der aufgeführten Hauptaufgaben bin ich immer offen. Gern nehme ich auch Hinweise für den Einsatz von geeigneten Referenten für unsere Aus- und Fortbildung auf allen Lizenzstufen entgegennehmen.
Dr. Karola Knorscheidt
Sie erreichen Frau Dr. Karola Knorscheidt unter lehre@lvsa.de.
Karola Knorscheidt war selbst als Leichtathletin (Sprint) seit früher Jugend aktiv. Seit 1995 war sie Wettkampfwartin im BFV Halle und seit 1996 ist sie Trainerin der Senioren der Abteilung Leichtathletik im USV Halle. Als Lehrwartin arbeitet sie eng mit dem Landestrainer Wolfgang Thier zusammen.
Karola Knorscheidt Seniorenwart"Der Seniorenwart ist verantwortlich für die spezifischen Belange des Seniorensports innerhalb des LV S-A. Er sorgt für die Intensivierung des Wettkampf- und Breitensports im Seniorenbereich. Er unterstützt das allseitige Bemühen zur Einbeziehung von Senioren in Leitungsfunktionen und zur Mitarbeit in den Fachkommissionen."
(Auszug aus §9 der Verwaltungsordnung des LVSA)
Seniorenwart ist Axel Dumack aus Landsberg.
Informationen und Nachrichten zum Seniorensport entnehmen Sie bitte unserer Seite Aktuelles.
"Der Kampfrichterwart überwacht die Einhaltung der Kampfrichterordnung des DLV im LV S-A. Er ist verantwortlich für die wettkampfgerechte Durchführung aller LV-Veranstaltungen. Ihm obliegt die Aus- und Fortbildung der Kampfrichter auf Landesebene nach den DLV-Kampfrichterrichtlinien. Von ihm wird die Planung und Koordinierung des Kampfrichtereinsatzes für die Landesmeisterschaften und zentralen Veranstaltungen des LV S-A vorgenommen. Er arbeitet dabei eng mit dem Vizepräsidenten Wettkampforganisation zusammen."
(Auszug aus §10 der Verwaltungsordnung des LVSA)
Kampfrichterwart ist Lutz Schendel aus Halle.
Rechtswart"Der Rechtswart überwacht die Einhaltung der Satzung und Ordnungen und organisiert Fortbildungsangebote für die Mitglieder und Organe des Verbandes nach aktueller Notwendigkeit."
(§11 der Verwaltungsordnung des LVSA)
Rechtswart ist Hubert Große aus Leipzig / Halle. Er ist seit 1981 Mitglied in der Abteilung Leichtathletik des Turbine Halle e.V. Er ist zugelassener Rechtsanwalt mit Sitz in Leipzig und Halle.
Hubert Große Pressewart"Der Pressewart ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes. Er informiert Presse, Funk und Fernsehen und unterstützt die Geschäftsstelle bei der Zusammenstellung eines monatlichen Informationsmediums. Er wirkt bei der Erstellung von LV-Publikationen mit."
(Auszug aus §12 der Verwaltungsordnung des LVSA)
Pressewart ist Peter Lindner aus Sangerhausen.
Als Fotograf ist Mike Schmidt in der Fachkommission tätig.
Statistikwart"Der Statistikwart ist verantwortlich für die Zusammenstellung der Jahresbestenliste des LV S-A, die fristgerechte Weitergabe der Ergebnisse an den DLV, Anerkennung der Landesrekorde und Führung der Veranstaltungsstatistik. Er ist befugt, irregulär erzielte Ergebnisse zurückzuweisen."
(Auszug aus §13 der Verwaltungsordnung des LVSA)
Statistikwart ist Christian Topf aus Magdeburg.
Jahresbestenlisten und andere Statistiken finden Sie hier.
Laufwart"Der Laufwart vertritt die Interessen aller Läufer und Läuferinnen sowie der Laufveranstalter im LV S-A. Seine Aufgabe besteht maßgeblich in der Förderung und Entwicklung des Breiten- und Wettkampfsportes in der Disziplin Lauf. Er unterstützt und leitet die Organisatoren von Laufveranstaltungen an. Er genehmigt und koordiniert ordnungsgemäß beantragte Laufveranstaltungen. Er organisiert im LV S-A den LandesCup, die Übernahme des Lauf- und Walkingabzeichens des DLV und die Entwicklung von Lauf-Treffs und Laufgruppen. Er zeigt Verantwortung für die einheitliche Ausrichtung von Laufveranstaltungen entsprechend den Regeln und Bestimmungen der IWR und der LAO und VAO des DLV."
(Auszug aus §14 der Verwaltungsordnung des LVSA)
Laufwart ist Frank Berger aus Halle.
Ergebnisprotokolle von Laufveranstaltungen und die Auswertung der Landescup-Serie finden Sie unter http://www.landescuplauf-s-t.de .
"Der Schulsportwart fördert schulische Trainings- und Wettkampfformen der Leichtathletik und unterstützt Initiativen zu ihrer Weiterentwicklung. Er sucht und erprobt Möglichkeiten, bisher ungebundene Schüler an die organisierte Leichtathletik in den Vereinen heranzuführen. Er unterhält Verbindungen zu Kreis- und Stadtsportbünden und zum Landesverwaltungsamt und knüpft enge Beziehungen zu den Schulsportkoordinatoren der Kreise."
(§15 der Verwaltungsordnung des LVSA)
Schulsportwart ist Helmar Naujoks aus Halle.
Bestenlisten null Kassenprüfer Als Kassenprüfer sind Heike von Mackrodt (Schönebeck), Petra Niebergall (Halle) und Horst Cernota (Halberstadt) tätig. Rechtssausschuß Vorsitzender des Rechtsausschusses ist Harald Pacholke aus Halle. Als Beisitzer fungieren Undine Bremer (Magdeburg), Torsten Rüsting (Wischer), Gabriele Nulsch (Dessau) und Oliver Hüttig. Schlichter sind Dr. Friedrich Fünfarek aus Havelberg und Axel Weder aus Dessau. Struktur der Ausbildung
Ausbildung / Lehre
Der Leichtathletik-Verband bietet für alle Interessierten die Qualifizierung zum Übungsgruppenleiter oder Trainerassistenten an. Dieser Kurs umfasst 30 Lehreinheiten und kann mit der Spezialisierung Kinderleichtathletik oder Laufen/Walking/Nordic Walking belegt werden. Die Teilnehmenden erhalten am Ende der Maßnahme ein Zertifikat.
Die nächst höhere Ausbildung zum C-Trainer ist im Bereich Leistungssport oder Breitensport möglich. Beide Lehrgänge umfassen insgesamt mindestens 120 Lehreinheiten und starten mit einem Grundlehrgang, der 45 Lehreinheiten umfasst. Im anschließenden Hauptlehrgang erfolgt für die Trainerausbildung Leistungssport die inhaltliche Spezialisierung mit dem Profil Grundlagentraining, der Hauptlehrgang für die Trainerausbildung Breitensport gliedert sich in drei Module mit jeweils 75 Lehreinheiten zu den Schwerpunkten Kinder- und Schülerleichtathletik, Laufen/Walking/Nordic Walking sowie Erwachsenen- und Seniorenleichtathletik.
Aufbauend auf den C-Trainer ist der Erwerb der B-Trainerlizenz im Bereich Leistungssport möglich. Dieser Lehrgang umfasst mindestens 60 Lehreinheiten mit dem Profil Aufbau- und Anschlusstraining. Diese Ausbildung wird in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Leichtathletikverband und dem Leichtathletikverband Sachsen angeboten.
Für B-Trainer Breitensport besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Übungsleiter B-Prävention. Diese Bildungsmaßnahme besteht aus einem Basislehrgang über 30 Lehreinheiten (in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund) sowie einem Aufbaulehrgang von mindestens 30 Lehreinheiten mit dem Profil Herz-Kreislauf.
Schwerpunkte der neuen Bildungskonzeption des Landessportbundes
Die nächsten Termine für Qualifizierungsmaßnahmen und Weiterbildungen finden Sie hier.
Aus- und Weiterbildung 2010 null 2007 2008 2009 null 2010 null Landesmeisterschaften Jugend A / Schüler und Schülerinnen A und B; Offene LM Gehen alle AK in Dessau am 14./15.07.20071. Tag: Tino Martin springt 2,15 m
Bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Jugend A im Paul-Greifzu-Stadion Dessau waren die Bedingungen perfekt. Und Tino Martin vom SV Halle, als Einziger noch im Hochsprungwettkampf, ließ die Latte bei 2,15 m auflegen. Gerade hatte er die 2,11 m im zweiten Versuch übersprungen und seine ein Jahr alte Bestleistung um einen Zentimeter verbessert. Dann Anlauf – Sprung – und die Latte bleibt liegen. Athlet und Trainer Burkhard Gäbel liegen sich in den Armen. Tino Martin ist damit nicht nur der Landesmeister 2007 im Hochsprung, sondern auch der Zweitbeste deutsche Hochspringer unter 20 Jahren dieser Saison. Am Vormittag dieses Wettkampftages erfüllte er bereits mit 15,19 s (im Vorlauf 15,17 s) im 110 m Hürdenlauf die Norm zur Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm.
Das leistungsstärkste Teilnehmerfeld war an diesem Sonnabend zum Kugelstoßen der weiblichen Jugend A am Start. Schon mit dem ersten Stoß war die Platzierungsfolge geklärt, aber an den Weiten wurde noch gearbeitet. Am Ende konnte Siegerin Lina Berends vom SC Magdeburg mit 14,34 m protokolliert werden, für Anna-Magdalena Stengl von den Halleschen Leichtathletik-Freunden standen 14,20 m und der bronzenen Platz ging mit neuer Bestweite von 13,20 m an Katja Dingelstedt (SC Magdeburg). Alle drei jungen Frauen gehören mit Jahrgang `90 bzw. `91 noch in die Jugend B, zählen mit ihren Leistungen aber jetzt schon zur deutschen Jugendspitze unter 20. Mit Katja Dingelstedt und Lina Berends gab es am Nachmittag zum Diskuswurf ein Wiedersehen. Mit 43,78 m und 39,70 m erzielten sie auch hier beachtliche Weiten.
Im Kugelstoßen der männlichen Jugend gab es mit 17,78 m von Lars Hermecke (SC Magdeburg) eine sehr gute Weite.
Top-Leistungen gab es auch beim Dreisprung der männlichen Jugend zu sehen. Sieger Marcus May (SV Halle) kam mit 14,47 m auf eine absolut zufriedenstellende Weite, gefolgt von seinem zwei Jahre jüngeren Vereinskollegen Alexander Bau, der kurz nach dem 100 m-Sprint 14,03 m sprang. Auch Platz 3 ging mit Christoph Keck (13,59 m) an den SV Halle.
Im Sprintbereich war besonders herausragend die Staffel des Haldensleber SC, die mit grandiosen 42,68 s eine absolute Top-Leistung hinlegten und damit auch zu den Deutschen Jugendmeisterschaften auf den vorderen Plätzen mitspielen könnten. Mit Tony Braune, Dayán-Angel López-Mena, Benjamin Wendt und Daniel Behlau war sowohl der 100 m-Landesmeister (López-Mena 11,20 s) sowie zwei weitere Finalisten (Behlau - Dritter mit 11,31 s und Braune - Vierter mit 11,57 s) an der Staffel beteiligt.
Eine weitere erwähnenswerte Leistung gab es von Elisa Leiblich (SV Halle), die für 100 m Hürden 14,88 s benötigte.
Jeweils spannend und mit zum Teil überraschendem Ausgang verliefen die 800 m Läufe. Bei der männlichen Jugend gewann erwartungsgemäß Christoph Malik in sehr guten 1:53,41 vor Farnz Schubert (1:57,95 min) - beide HLF. Mit großartigen 1:59,34 min wird Tino Stephani (LG Altmark) Dritter und verpasst als B-Jugendlicher knapp die Norm für die Jugendmeisterschaften. Die jungen Damen boten ein spannendes und taktisches Rennen, welches am Ende unerwartet Franziska Müller vom Schönebecker SC für sich entscheidet und mit 2:18,25 min um 5 Hundertstel an der Norm vorbeischrammt. Die Favoritinnen Paula Montag (2:19,39 min) und Victoria Flucke (2:20,01 min) von den HLF hatten für dieses Mal das Nachsehen.
Von den Schüler und Schülerinnen, welche zeitgleich ihre Meisterschaften austrugen, müssen mindestens drei Leistungen mit sehr viel Respekt genannt werden. Angelina Sattler (W15 HLF) erregte Aufmerksamkeit mit ihrer Weitsprungserie, bei der vier von sechs Sprüngen über 5,90 m gingen. Bestes Ergebnis am Ende: zweimal 5,95 m. Bei den Jungen fielen vor allem auf Stephan Abisch (M15 HLF), der 1000 m in 2:40,77 min lief und Michael Fleischer (M12 SV Halle), der über die 60 m Hürden eine neue Bestleistung von 10,39 s aufstellte.
Zweiter Tag
Der zweite Tag der Landesmeisterschaften überzeugte mit drei Wettbewerben besonders:
Am stärksten besetzt war der Dreisprungwettbewerb der weiblichen Jugend. Siegerin und damit Landesmeisterin wurde erwartungsgemäß Ulrike Schemel vom SC Magdeburg. Sie zeigte sich über ihre Weite von 12,47 m zwar nicht ganz glücklich, bestätigt damit aber deutlich ihr aktuelles Leistungsniveau, mit welchem sie deutschlandweit zu den 10 Besten zählt. Ein wenig überraschend und absolut erfreulich ist der zweite Platz für Pia Neumeier vom SV Halle, die mit 11,89 m eine neue Bestleistung aufstellte. Ihre zwei Jahre ältere Trainingskollegin Nadine Mosow zeigte sich mit 11,64 m nicht in Tageshöchstform und musste sich mit Bronze zufrieden geben.
Zu den stärksten Leistungen an diesem Sonntag zählt der Beitrag von Speerwerfer Maik Dolch, der mit dem Start in der A-Jugend eine Klasse höher antrat. Mit dem 800 g schweren Speer konnte er seine Bestleistung am Sonntagmittag um fast 2 m auf 64,96 m steigern. Damit rückt auch Jugendbesten-Top 10 des DLV in greifbare Nähe.
Das Hammerwerfen der männlichen Jugend sorgte beinahe für eine Überraschung. Max Jäger (HLF), der den Wettbewerb gewinnt, erzielt erst im letzten Versuch 57,02 m und erreicht damit nach 4 Fehlversuchen doch noch sein Leistungsniveau. Zwischenzeitlich lag mit einer sehr beständigen Serie sein Trainingspartner Peter Sperling in Führung. Am Ende trennten ihn mit 53,64 m aus dem ersten Versuch knapp 3,5 Meter vom Sieger.
Carolin Paesler (VfB Germania Halberstadt) als weibliche Favoritin beim Hammerwurf am Start zeigte sich nicht ganz so gut in Form. Zwar sind 49,04 m für den Landesmeister-Titel nicht schlecht, aber sie kann es wesentlich besser.
Der 1500 m -Lauf der männlichen Jugend befand sich im Würgegriff zweier 17jähriger Youngster. Sieger wird Franz Schubert (Jg. 90) mit 4:07,54 min. Auf dem zweiten Platz der A-Jugendliche Enrico Heidenreich vom ASV 1902 Sangerhausen mit 4:08,49 min und mit einer Zeit von 4:10,76 min gelingt dem Dritten Timo Stephani von der LG Altmark nun endlich die Qualifizierung für die DJM. Auch er startete als Jahrgang 1990 bei diesen Landesmeisterschaften in der älteren Konkurrenz.
Die beiden Teilnehmerinnen der weiblichen Jugend liefen über 1500 m ebenfalls sehr passable Zeiten. Daniela Oemus (LC Dübener Heide) benötigte für die Strecke 4:44,67 min, Paula Montag (Jahrgang 90, HLF) 4:49,54 min.
Sehr erfreulich endete der 200 m Endlauf der männlichen Jugend für Fred Lohmann vom SC Magdeburg mit 22,31 s. Mit dieser Zeit hat auch er die Norm für die Deutschen geknackt. Zweiter wurde Tony Braune (Jahrgang 90, Haldensleber SC) - er hatte das Ticket schon vorher in der Tasche - seine Zeit 22,73 s bestätigt die Qualifikation. Platz 3 mit neuer persönlicher Bestzeit von 22,87 s Daniel Behlau (ebenfalls Haldensleber SC).
Nach dem starken Dreisprung-Leistungen gestern, gab es heute im Weitsprung noch einmal sehr gute Weiten von den Springern des SV Halle. Alexander Bau (SV Halle) siegt als B-jugendlicher mit 6,66 m, womit er seine Bestleistung einstellt. Platz 2 geht an den zwei Jahre älteren Marcus May mit 6,53 m, 6 cm unter seiner Bestleistung. Auf Platz 3 kann sich Benjamin Wendt vom Haldensleber SC mit 6,51 m springen. Diese Weite ist nur 3 cm unter seiner Bestleistung.
Über 400 m zeigte Christoph Malik (HLF) einmal mehr seine Stärke. Er konnte sich über die Stadionrunde sogar noch einmal enorm steigern und am Ende fehlten ihm mit 50,86 s etwa 7 Hundertstel an der Norm für die DJM.
Die offen ausgetragenen Landesmeisterschaften im Bahngehen aller Altersklassen zogen eine ganze Reihe von Athleten an. Die absolute Top-Leistung wurde dabei von Sophie Stellmach (SV Kali Wolmirstedt) über 3000 m erbracht. Sie kam als B-Jugendliche mit starken 16:21,67 min ganze 2:30 min vor der ersten A-Jugendlichen ins Ziel.
Das 5000 m Bahngehen konnte im Gesamtklassement Steffen Borsch vom Freizeitsportverein Köthen in 23:10,28 min für sich entscheiden. Beste Frau wurde Ulrike Sischka (SV Halle) in 26:30,25 min.
Die Wettkämpfe der Schüler und Schülerinnen wurden von zwei rekordnahen Leistungen gekrönt, welche die Veranstalter am Wettkampfende jeweils mit einem Pokal kürten. Die beste weibliche Leistung erbrachte die 13jährige Isabelle Althaus vom SC Magdeburg, die den 60 m Hürdenlauf in 9,88 s meisterte. Später am Tag wurde sie außerdem Landesmeisterin im Weitsprung ihrer Altersklasse mit 5,11 m.
Bei den Jungen wurde der 14jährige Sebastian Scheffel (HLF) ausgezeichnet, der in den Wurfdisziplinen auffiel. Den Ausschlag für die Ehrung gab seine Leistung mit der 4kg Kugel, die er 17,14 m stieß und damit 4,5 m weiter als der Zweitplatzierte. Außerdem absolvierte er jeweils mit Meistertitel den Diskuswurf (47,82 m) und Hammerwurf ( 32,75 m).
Weitere Glanzlichter bei den Schülerwettbewerben setzten Linda Heise (TSG GutsMuths 1860 Quedlinburg) mit 1,63 m im Hochsprung der W 13, Alexandra Martin (HLF) mit 7:06,09 min über 2000 m der W 14, Stephanie Räntsch (ebenfalls HLF), die sich vor allem im Diskus W 15 mit 35,53 m steigern konnte, Lisa Herfurth vom ASV 1902 Sangerhausen, die in der W 14 die 300 m in 42,58 s lief und Sabrina Webert von der LG Merseburg, die über 80 m Hürden in der W 14 12,24 s brauchte.
| Beim Mitteldeutschen Ländervergleich der SchülerInnen B (AK 12/13), der am 8. September in Jena ausgetragen wurde, schnitten die Schülerinnen und Schüler aus Sachsen-Anhalt am besten ab. Mit 164,5 Punkten zeigten sie sich deutlich stärker als ihre gleichaltrigen Konkurrenten aus Sachsen (146,0 Pkt) und Thüringen (129,5 Pkt.). Punkte gab es für die jeweils Erst- und Zweitplatzierten in 10 Disziplinen. Dabei konnten die Jungen 82,5 Zähler erlangen, die Mädchen 82 Punkte. Besonders herausragend bei den Jungen zeigten sich Lukas Motschmann (SC Magdeburg) auf der Mittelstreckendistanz, wo er die 1000 m (3:01,65 min) und die 2000 m (6:35,99 min) gewinnen konnte, und Robin Plate (ebenfalls SC Magdeburg), der über 60 m Hürden (9,66 s) und im Weitsprung (5,45 m) siegte. Weitere Siege gingen an Tom Quasthoff (Lok Aschersleben) im Hochsprung (1,56 m) und Clemens Thiem (LG Merseburg) im Kugelstoß (14,42 m). Bei den Mädchen zeigte sich besonders die 4 x 75 m Staffel in herausragender Form. Mit 38,74 s blieben Melissa Stephan, Kristin Barth, Vanessa Nguyen und Melanie Schönefeld (alle TSG Wittenberg) nur zwei Zehntel hinter der Landesrekordmarke. Auch im Einzelsprint bewiesen die Läuferinnen aus Sachsen-Anhalt ihre Vorherrschaft. Die drei schnellsten Mädchen über 75 m waren Melissa Stephan (10,16 s), Melanie Schönefeld (10,18 s) und Marie Gruszka (Haldensleber SC 10,27 s). Melanie Schönefeld konnte außerdem im Weitsprung mit 4,99 m den Sieg für sich verbuchen. |
Hannes Tonat siegt erwartungsgemäß
Zu den Jubiläumswettkämpfen der 25. Gleinaer Schleife fanden sich insgesamt 130 Starter und Starterinnen bei schönstem Spätsommerwetter ein, um auf 11 verschiedenen Distanzen zwischen 1 und 35 km im Straßengehen ihre Leistungen zu messen. Gleich mit dem ersten Start um 9:30 Uhr ging es dabei um die wichtigste Entscheidung, die als Deutsche Meisterschaft der Junioren ausgeschriebenen 35 km. Leider war das Teilnehmerfeld mit drei Startern wieder einmal sehr mager besetzt, was sich auch im Ergebnis niederschlug. Sieger wurde erwartungsgemäß Hannes Tonat vom Erfurter LAC in 2:58:21 h. Auf Position 2, mit mehr als 45 min Abstand, folgte Björn Tharann vom SV Halle (3:46:53 h). Kilian Wenzel (ebenfalls SV Halle) musste ebenso wie der außer Konkurrenz angetretene Frank Werner (SV Einheit 1875 Worbis) aufgeben.
Auch in den anderen Wettbewerben war das Leistungsniveau in diesem Jahr nicht oft hoch. Auf der 20 km Strecke siegte bei den Männern Helmut Prieler (SpVgg Niederaichbach) in 1:41:22 h, bei den Frauen war als A-Jugendliche nur Tina Schmidt (SV Halle) an den Start gegangen und absolvierte die Distanz in 2:09:22 h. Die 10 km machten bei den Männern zwei Vogtländer unter sich aus, Gewinner war am Ende Stefan Werner in 55:06 min. Bei den Frauen siegte Kathrin Schulze (1. LAC Dessau) in 53:07 min. Der Wettbewerb über 5 km war der am leistungsstärksten besetzte. Bei den Frauen gewann Barbara Primas (Jahrgang 65) vom TSG Esslingen in guten 25:17 min, bei den Männern ging der Sieg an Steffen Borsch (FSV Köthen) in 22:03 min, gefolgt von René Reusse (ASV Erfurt, 22:28 min) und Dick Gnauck (FSV Köthen 22:46 min).
Traditionell widmen sich die Veranstalter der Gleinaer Schleife stark dem Geher-Nachwuchs und im Gegensatz zu den Erwachsenen gab es in den Altersklassen 8-13 durchaus einige nennenswerte Leistungen. So egalisierte der Sieger über 1km der Schüler C (AK M 11) Leonard Elste vom FSV Köthen den vor 6 Jahren ebenfalls in Gleina aufgestellten Landesrekord von 5:18 min. Die Mädchen gleichen Alters waren sogar noch schneller: Cindy Thümmler (LG Vogtland) benötigte nur 5:04 min.
Siegerin bei den Schülerinnen B AK 9 wurde Luise Unger (Erfurter LAC) in 5:47 min. Bei der 3 x 1 km-Staffel war sie eine Stunde später mit 5:33 min noch schneller. Toni Schröter (LG Vogtland) war mit 5:41 min der schnellste männliche D-Schüler.
| Als Titelverteidigerinnen waren sie ins hessische Baunatal gefahren und lange Zeit herrschte absolute Zuversicht unter den Damen der W 50-Mannschaft vom USV Halle. Aber mit Heranrücken des Endkampftermins am 22. September zu den Deutschen Altersklassen-Mannschafts-Meisterschaften (DAMM) und dem Ausfallen von Sprinterin Bettina Goericke wurde klarer, dass es ein harter Kampf werden würde. Kurz vor den Wettkämpfen zeigten sich Elke Racz, Gabriele Reppe, Sigrid Schwarz, Marion Schroeder und Gisela Seifert dann auch einigermaßen aufgeregt. Mit 4.268 Punkten konnte das Team am Samstag dann Bronze in Empfang nehmen. Sowohl die im Vorfeld schon als stärkste Konkurrenten angetretene SG Aachen / Düsseldorf als auch die LG Nord-West Hamburg waren ziemlich deutlich an den Damen aus Halle vorbeigezogen. Das erfreulichste Ergebnis während des Endkampfes erreichten die beiden 3000 m-Läuferinnen Gisela Seifert und Sigrid Schwarz, die insgesamt als Gesamtzweite und -dritte diese Disziplin absolvierten. Und auch persönlich markierten die 3000 m einen sportlichen Höhepunkt. Sigrid Schwarz lief mit 12:47,39 min eine Zehntel Sekunde schneller als 2004 und erzielte damit eine persönliche Altersklassenbestleistung. Gisela Seifert verbesserte sogar ihren eigenen Landesrekord aus dem letzten Jahr um knapp 15 Sekunden auf 12:31,35 min. Sie selber war auf dieser Distanz in den letzten 10 Jahren niemals schneller gewesen. Wichtige Punkte gingen vor allem beim 100 m-Sprint verloren. Zwar lief Gabriele Reppe mit 14,88 s noch einmal eine sehr ordentliche Zeit und Gisela Seifert kam mit 14,91 s kurz nach ihr ins Ziel, aber Bettina Goericke hatte im Vorkampf 14,11 s hingelegt und wäre damit deutlich die beste Sprinterin des Tages gewesen. So gingen Punkte vor allem an die Athletinnen aus Hamburg verloren. Das Ergebnis der 4 x 100 m-Staffel war dementsprechend. Mit 60,70 s waren Marion Schroeder, Gabriele Reppe, Elke Racz und Sigrid Schwarz 4 Sekunden langsamer als im Vorkampf und blieben mehr als 2 Sekunden hinter ihren Konkurrentinnen. Auch im Weitsprung (Seifert 4,33 m, Racz 4,14 m) und im Kugelstoßen (Reppe 9,57 m, Schwarz 8,19 m) konnten die Athletinnen nicht an vor kurzem noch gezeigte Leistungen anknüpfen und blieben teilweise sogar erheblich darunter. |
LV Nordrhein sichert sich Wanderpokal:
Bei besten äußeren Bedingungen und auf einer gut präparierten Strecke in den bekannten halleschen Werferanlagen „Brandbergen“, führte der Landesverband Sachsen-Anhalt den 18. Talentecrosslauf des Deutschen Leichtathletikverbandes durch.
300 Schülerinnen und Schüler vertraten ihre Landesverbände in Halle/Saale bei der von der Lotto-Toto GmbH unterstützen Veranstaltung.
Bereits im ersten Wertungslauf der W 14 stellten sich über 50 Schülerinnen dem Starter. Nach zwei Runden (2,1km) über die Werferwiesen und durch das Kräfte kostende Waldstück konnte der Niedersächsische Leichtathletikverband mit Franziska Deters die erste Siegerin nach einer Zeit von 7:34min stellen. Kurz hinter ihr folgten Julia Pahnke (LV Berlin; 7:36min) und Jennifer Beyer (Niedersächsischer LV; 7:39min). Beste Läuferin aus Sachsen-Anhalt war Alexandra Martin (HLF;7:58min) auf dem 14.Platz, knapp vor Sophie von Lampe (Turbine Halle;18.Platz; 8:01min), Die Landespokalwertung in der W 14 gewann somit der Niedersächsische LV, vor dem LV Nordrhein und dem LV Berlin. Auch die ein Jahr älteren Schülerinnen der W 15 hatten zwei Runden zu absolvieren. Lief zu Beginn noch eine starke fünf Läuferinnen umfassende Gruppe zusammen, konnte sich in der zweiten Runde die Thüringerin Theresa Berles (7:24min) mit einem starken Endspurt den Sieg sichern. Gesa-Felicitas Krause (Hessischer LV; 7:28min) konnte im Spurt zwar nicht mehr gegenhalten, hielt jedoch die drittplazierte Mayada Al-Sayad (LV Berlin; 7:35min) deutlich auf Distanz. Nach langer Verletzungspause bewies Lisa Jäsert mit Platz 5 (HLF; 7:43min), dass sie zu Deutschlands besten Läuferinnen in dieser Altersklasse zählt. Durch eine starke und vor allem geschlossene Mannschaftsleistung siegte der Hessische LV (20P.), vor dem LV Berlin (31P.) und dem LV Nordrhein (37P.).
Für den Lauf der M 14 standen neben Einzelstartern auch Mannschaften von 11 Landesverbänden an der Startlinie. Nach einer 100m leicht bergauf gehenden Startpassage hatten sich die Läufer erstmals im Feld einsortiert und kämpften auf den zwei Runden um jeden Platzpunkt. Mit Fabian Brunswig kam der überlegende Sieger vom Niedersächsischen LV (6:52min). Julian Clausen (6:58min), machte den Doppelerfolg der Niedersachsen vor Kevin Stadler (Thüringer LV; 6:59min) perfekt. So war der Mannschaftssieg des Niedersächsischen LV (20P.) vor dem LV Nordrhein (24.P) und dem LV Rheinland (30P.) nicht überraschend. Für das Team aus Sachsen-Anhalt überraschte der bisher nur bei Volksläufen startende John-Philipp Bartholomäi aus Teuchern auf Platz 11 (7:08min) und der noch der M 13 angehörende Johannes Motschmann (SC Magdeburg; 14. Platz; 7:15min). Zusammen mit Axel Handrich (Rot-Weiß Zerbst; 38.Platz; 7:40min) erreichten sie einen guten 6.Platz in der Landesverbandswertung für Sachsen-Anhalt.
Im längsten Lauf des Tages hatten die Jungen der M 15 drei Crossrunden (3,1km) zu bewältigen. Vom Start weg kontrollierte der einheimische Stephan Abisch (Sachsen-Anhalt) eindrucksvoll das gesamte Läuferfeld. Während in der zweiten Laufrunde noch 6 Läufer für einen Sieg in Frage kamen, erhöhte Abisch zusammen mit seinem Trainingspartner Till Wöllenweber in der dritten Runde das Tempo. Beide wollten Ihren Heimvorteil nutzen und wurden von vielen Zuschauern unterstützt. Auf der Zielgerade gewann Stephan Abisch (10:00min) knapp vor Till Wöllenweber (Sachsen-Anhalt; 10:02min).Ebenfalls auf das Podest lief mit Platz drei Tim Stegemann (LV Berlin; 10:04min). Er führte auch die siegreiche Mannschaft des Landesverbandes Berlin (15P.) an, vor dem gastgebenden Landesverband Sachsen-Anhalt (22P.; mit Abisch, Wöllenweber und Benjamin Döring – 19.Platz; 10:45min) und dem LV Brandenburg (44P.).
Für die Landesverbandswertung um den Wanderpokal wurden nur Landesverbände berücksichtigt, welche in allen vier Altersklassen eine Mannschaft platziert hatten. Hier freute sich der LV Nordrhein über den Gewinn des Wanderpokals, vor dem LV Berlin und dem LV Schleswig/Holstein/Hamburg.
In den Rahmenwettbewerben der Schülerinnen B überzeugte Lena Fritz W13 (HLF) als Vierte und die ein Jahr jüngere Eileen Wiegandt (SV 1885 Teutschenthal) auf dem 5. Altersklassenplatz. Im starken Feld der Schüler waren beste Anhaltiner Markus Döring (HLF; 8.Platz in der M13) und Martin Rosenau (SC Magdeburg; 2. Platz M12). Bei den Schülerinnen C überzeugte als Siegerin Linda Richter (W11; SV 1885 Teutschenthal) und Sabrina Stabenow (Turbine Halle) als Stärkste der W11. Siegerin in der W 10 wurde Beatrice Salz (Turbine Halle). Jakob König (M 11,Turbine Halle) gewann den Lauf der Schüler C. Schnellster der M 10 war Josha Wissing aus Quedlinburg.
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![]() Knappe Bronzemedaille über 200 m für Horst Beige (USV Halle). |
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Ebenfalls unerwartet endete der Dreisprung der Frauen. Dort am Start waren die zwei jungen Damen Ulrike Schemel (SC Magdeburg) und Pia Neumeier (SV Halle), beide noch unter 20. Und auch hier zeigte sich die Favoritin aus Magdeburg mit 12,17 m nicht in der besten Verfassung. Dagegen bewies Pia Neumeier, dass sie zukünftig ganz oben mitreden will. Mit 12,20 m war sie 3 cm besser als in der Freiluftsaison und gab einen tollen Einstand in der A-Jugend-Wertung. Eine Wiederauflage der Begegnung steht schon am kommenden Wochenende zu den Hallen-Landesmeisterschaften der Jugend an. Die stärksten Leistungen des Tages hatten jeweils einen kleinen bitteren Beigeschmack. Der Hochsprungwettbewerb der Männer endete für Matthias Haverney (SC Magdeburg) schon nach 2,13 m. Noch vor einer Woche hatte er bei der Bezirksmeisterschaft in Magdeburg 2,18 m übersprungen. Und auch Tino Martin (SV Halle) kam diese Mal nicht über 2,10 m hinaus. Absolut souverän gewann die für den TV Wattenscheid startende Hallenserin Katja Wakan die 60 m in 7,45 s. Diana Webert (SV Halle) als Zweite schaffte mit 7,73 s die Norm zur Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen. Nennenswert auch die beiden Rennen von Ronny Heck (SC Magdeburg). Trotz Jahrgang 90 |
| Michael Amft mit neuer Spitzenweite Foto: Mike Schmidt |
konnte er sich über 800 m in 1:53,48 min klar durchsetzen. Über 400 m hatte er mit Tobias Schneider (49,09 s) starke Konkurrenz vom SC Potsdam, der ihn mit 49,85 s als Zweiten |
über die Ziellinie gehen ließ. Athleten aus Potsdam beherrschten auch die Entscheidungen im Sprint der Männer. Am besten schlugen sich aus Sachsen-Anhalt Michael Weber (Schönebecker SC) und Jens Schwatlo (SV Halle), die beide über 60 m 7,01 s benötigten. Michael Weber zeigte sich auch im Weitsprung in guter Form. Mit 7,04 m entschied er den Wettkampf für sich.
Starker Geher-Nachwuchs
Parallel zu den Hallen-Meisterschaften der Männer un Frauen wurden auch die Meisterschaften im Gehen und Stabhochsprung aller Altersklassen ausgetragen. Bereits am Morgen starteten die Männer sowie die männliche Jugend über die 5000 m Distanz. Als Erster erreichte nach 21:09,74 min Roman Stieglitz vom ASV 1902 Sangerhausen das Ziel. Mit dieser starken Leistung könnte der 18jährige sogar an der Deutschen Hallenmeisterschaft der Männer und Frauen teilnehmen. Sein Bruder Pascal Stieglitz wurde in 22:47,07 min Zweiter der Jugend-A-Wertung und auf Platz drei landete Björn Tharann in 25:01,27 min (ebenfalls ASV 1902 Sangerhausen). In der Männerwertung war der Schnellste Steffen Borsch (ASV 1902 Sangerhausen). Er verpasst mit 22:04,03 die Qualifizierung für die Deutsche Hallenmeisterschaft, kann aber als 35jähriger zu den Meisterschaften der Senioren in Erfurt mit einer sehr guten Platzierung rechnen.
In der weiblichen Jugend A gewann Sophie Stellmach (SV Kali Wolmirstedt) in 15:19,39 min souverän den Wettbewerb im 3000 m Bahngehen. Bei den Schülern, die 2000 m auf der Bahn zu absolvieren hatten, soll genannt werden Leonard Elste (FSV Köthen, M12), der 12:07,91 min für die Strecke benötigte.
Beim Stabhochsprung fiel besonders Kristin Kirschke (SC Magdeburg) auf, die sich in der W15 auf 2,95 steigern konnte. Der Freiluftrekord in ihrer Altersklasse liegt bei 3,00 m.
Gut vorbereitete SeniorInnen
Während der Wettkämpfe der Landesmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren wurde 92 mal die Norm zur Teilnahme an den Deutschen Seniorenmeisterschaften erfüllt. Weitere 14 Qualifizierungen gingen auf das Konto der Gäste aus Sachsen, Bayern und Niedersachsen. Einmal mehr wurde die Brandbergehalle Zeuge von Senioren-Wettkämpfen mit hohem Niveau.
Zu den stärksten Leistungen gehören ohne Zweifel die Ergebnisse von Gisela Seifert (USV Halle). Über 200 m zeigte sie mit 29,56 s eine Zeit, die sie seit mehr als 5 Jahren nicht mehr gelaufen war. Im Weitsprung holte sie zum drittenmal in Folge den Meistertitel in der W50 mit einer Weite von 4,39 m, ganze 16 cm mehr als vor Jahresfrist an gleichem Ort. Über 60 m Hürden benötigte sie 11,17 s, nur minimal langsamer als 2007. Und schließlich siegte sie zusammen mit Elke Racz, Gabriele Reppe und Sigrid Schwarz (alle USV Halle) in der 4 x 200 m-Staffel in 2:06,46 min. Der Titel im Dreisprung blieb ihr verwehrt, da dieser Wettbewerb lediglich in der W30 ausgeschrieben war und sie so gegen die 17 Jahre jüngere Cornelia Gebert (LG Altmark) antreten musste. Allerdings ist die Weite von 9,43 m, die für den zweiten Platz langte, eine tolle Leistung. Die Siegerin brachte es auf 9,69 m.
Mit ihren vier Titeln war Gisela Seifert aber nicht die erfolgreichste Athletin. Evelyn Heinrich (SV 1885 Teutschenthal; W40) schaffte es fünfmal an die Spitze. Ihre stärkste Leistung gelang ihr über 200 m, die sie in 28,32 s zurücklegte, eine Zeit welche sie im gesamten Jahr 2007 nicht erreicht hatte und ihr 1,5 s Vorsprung zur Zweitplatzierten brachte. Die 60 m fielen deutlich knapper aus. Hier kam sie auf eine Zeit von 8,61 s. Im Hochsprung schaffte sie mit 1,37 m ein hervorragendes Ergebnis, im Weitsprung zeigte sie mit 4,68 m, dass sie nach einem nicht ganz so starken 2007 in dieser Disziplin wieder an ihre früheren Leistungen anknüpfen kann, und schließlich wurde sie auch über 60 m Hürden in 10,43 s Landesmeisterin.
Absolute Spitzenreiterin im Sammeln von Meistertiteln wurde die erstmals als Seniorin startende Sylvia Christoph (LAV Halensia; W30). Sie errang in ganzen 6 Disziplinen den Sieg. Sowohl über 60 m wie auch über 200 m verbesserte sie ihre Vorleistung (60 m: 8,31 s, 200 m 27,70 s). Im Weitsprung bestätigte sie mit 5,03 m auf den Zentimeter ihre Bestleistung aus den vergangenen zwei Jahren. Im Hochsprung siegte sie mit 1,40 m und im Kugelstoß mit 8,52 m. Außerdem lief sie im Team der 4 x 200 m Staffel mit Katja Emmerling, Gabriele Tendler und Kathrin Jautze in 2:02,09 zum Sieg.
Siegerin im Sammeln von Meistertiteln: Sylvia Christoph (LAV Halensia). Foto: Mike Schmidt
Bei den Männern heißt der Titelkönig Ralf Berlin (LG Altmark). Er holte in der Altersklasse 45 in vier Disziplinen den Sieg. Sein Auftritt war für viele etwas überraschend, war er doch bislang kaum zu Wettkämpfen in Erscheinung getreten. Umso bemerkenswerter seine absolut beachtlichen Leistungen, mit denen er einen gehörigen Leistungsanstieg in der entsprechenden Altersklasse bewirkte (60 m: 7,89 s; 200 m: 25,81 s; Hoch: 1,60 m; Weit: 5,75 m).
Hohes Niveau im Sprint der M40
Die Wettbewerbe mit dem wahrscheinlich höchsten Niveau waren die Sprints der M40. Über 200 m traten die Titelverteidiger der Altersklasse M35, Mirko Krohn (USV Halle), und M40, Gerd Ahne (LG Merseburg) gegeneinander in einem Lauf an. Das Duell entschied Mirko Krohn in neuer Bestzeit von 24,55 s für sich. Gerd Ahne blieb trotz einer Zeit von 24,98 s, die er in den vergangenen zwei Jahren in der Halle nicht mehr erreicht hatte, lediglich der zweite Platz.
Eine kleine Überraschung gab es über 60 m mit dem Start von Jens Kaden (VfL Köthen). Längere Zeit hatte er diese Disziplin nicht mehr bestritten und war lediglich als Kugelstoßer in Erscheinung getreten. Mit 7,56 s ließ er nun die Konkurrenz hinter sich und bescherte den Titelkämpfen ein Ergebnis, wie es seit einigen Jahren in dieser Altersklasse nicht mehr erreicht wurde. Selbst die jüngeren Sprinter der M35 (Michael Knipp 8,22 s) und der M30 (Dirk Lampert 7,83 s – beide LG Altmark) hätten hier das Nachsehen gehabt. Auch die anderen Starter der M40-Zeitläufe zeigten sich in außerordentlicher Form. So konnten sich die Platzierten Jörg Langrock (als Gast vom TSG Markkleeberg) mit 7,68 s und Thomas Rittel (1. LAC Dessau) mit 7,79 s um 4 bzw 2 Hundertstel im Vergleich zum Vorjahr steigern und unterboten ebenfalls die Ergebnisse der jüngeren Athleten.
Jens Kaden gewann schließlich auch das Kugelstoßen der M40 mit 12,96 m. In den vergangenen drei Jahren war er mit deutlich schwächeren Ergebnissen jeweils Hallenlandesmeister geworden. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch Vater Bernd Kaden (VfL Köthen) in seiner Altersklasse M60 Landesmeister im Kugelstoß wurde. Seine Weite 12,15 m, knapp 40 cm mehr als vor einem Jahr.
Einige weitere Kugelstoßer zeigten sich ebenfalls in guter Verfassung. So bestätigte Lothar Huchthausen (LG Altmark) mit der 4 kg Kugel in der M70 auf den Punkt genau seine im letzten Jahr aufgestellte Stadionrekordmarke von 11,40 m. Fünf seiner Versuche landeten über der 11 m-Linie, und selbst der schlechteste lag nur knapp darunter bei 10,98 m. Ähnliches gelang Ronald Major (SV Halle) mit der 6 kg Kugel in der M 50. Mit seiner Serie übertraf er dreimal die 12 m und erlangte mit 12,56 m sogar eine neue Bestweite. Ihm dicht auf den Fersen übrigens Ronald Bartsch (LG Altmark) mit 12,52 m. Bei den Frauen fiel Hannelore Roesler (SV Kali Wolmirstedt) in der W60 auf. In einer sehr beständigen Serie gelang ihr der weiteste Stoß mit 8,27 m.
Besonders erfolgreiche SpringerInnen
Ein besonderer Coup gelang Mario Friedrich (PSV Burg). Im Stabhochsprung M30 wurde er zum vierten Mal in Folge Landeshallenmeister und bestätigte mit 3,90 m zum zweiten Mal den Altersklassen-Rekord in der Brandbergehalle. Seine Frau Katrin Friedrich errang im übrigen ebenfalls den Titel im Stabhochsprung W30 mit 2,60 m, 20 cm höher als vor Jahresfrist. Mario Friedrich wurde außerdem Meister im Hochsprung M35 mit 1,63 m.
Souverän im Sprungbereich war weiterhin Cornelia Gebert (LG Altmark). Neben oben bereits erwähntem Sieg im Dreisprung W30 konnte sie auch den Hochsprung W35 mit 1,40 m gewinnen, sowie den Weitsprung W35 (4,08 m).
Bei den älteren Senioren ging es vor allem im Weitsprung der M65 spannend zu. Dort streiten sich von Jahr zu Jahr Adolf Tuschak (SpVgg 1931 Osterhausen) und Uwe Lorch (USV Halle) um den Meistertitel. In diesem Jahr bewies Adolf Tuschak mit 3,59 m die bessere Form und darf sich nach 2006 nun wieder Landesmeister nennen.
Über 1500 m gab es vor allem eine beachtliche Leistung. Ronald Moritz (LC Dübener Heide) neu in der M50 startend, beendete die siebeneinhalb Runden nach 4:31,55 min. Damit war er nicht nur schneller als in den vergangenen zwei Jahren, sondern ließ auch eine ganze Reihe von jüngeren Startern hinter sich. Nur knappe zwei Stunden zuvor hatte er bereits das 800 m Rennen in 2:15,87 min für sich entschieden.
Weitere nennenswerte Leistungen über 1500 m kamen von Siegfried Bendel (SG Chemie Zeitz; M65: 5:43,33 min), Helmut Ringhand (USC O.v.Guericke Magdeburg, M60: 5:19,42 min) und Egon Hofmann (SV 1916 Beuna, M55: 5:18,37 min).
Bei den Frauen zu nennen Thurid Erbert (SV 1885 Teutschenthal), die 5:43,50 min für die Strecke benötigte.
Einen sehr starken Sprinter gab es in der M60 zu erleben. Horst Beige (USV Halle) gewann mit jeweils großem Abstand über 60 m (8,49 s) und 200 m (27,44 s). Mit beiden Zeiten war er etwa gleich stark wie vor einem Jahr zur LM, über 200 m sogar 7 Hundertstel schneller,
In der M55 gewann Wolfram Fischer (ebenfalls USV Halle) den 60 m-Sprint in 8,39 s.
Besonders erfolgreich waren die Staffeln des USV. Neben oben erwähnter Auswahl der W50, schlug sich hervorragend das Team der M40 (Mirko Krohn, Christian Krug, Michael Hirsch, Udo Israel) mit 1:44,20 min und das der W40 (Kerstin Schreiber, Manuela Felsche, Petra Niebergall, Dagmar Hill) mit 2:03,04 min. Beide unterboten, wie auch die W50, die Normvorgaben für die Deutsche Hallenmeisterschaft der SeniorInnen und steigerten ihre Leistung im Vergleich zum Vorjahr um jeweils etwa eine halbe Sekunde.
Mit ganz besonderem Respekt müssen die Ergebnisse der ältesten Starterinnen und Starter erwähnt werden. Hier seien vor allem diejenigen genannt, bei denen sich sogar noch eine Verbesserung zum Vorjahr ausmachen lässt. Hans Hoffmann (LG Altmark, M75) legt die 60 m in 9,91 s zurück, mehr als eine Zehntelsekunde schneller als 2007. Im Weitsprung gelingen ihm 3,69 m, 18 cm weiter als vor Jahresfrist. Lotti Borghardt (LG Altmark, W65) läuft die 60 m in 11,15 s 8 Hundertstel schneller und Monika Bernert (ebenfalls LG Altmark) startet erstmals im Weitsprung, wo sie ganze 3,17 m erreicht. Natürlich trat sie als jüngst entdecktes Wurftalent auch im Kugelstoß an. Dort erzielte sie 9,35 m.
In der Gesamtauswertung erringt die LG Altmark mit 25 Titeln die beste Ausbeute, dicht gefolgt vom veranstaltenden USV Halle mit 23 Titeln. Der dritterfolgreichste Verein wurde der LAV Halensia mit 11 Titelgewinnen.
Insgesamt 33 Medaillen erkämpften Sachsen-Anhalts Athletinnen und Athleten zu den diesjährigen Senioren-Hallenmeisterschaften mit Winterwurf in Erfurt. Davon waren 8 mit dem Meistertitel verbunden. Das sind insgesamt 9 Medaillen mehr als im vergangenen Jahr in Düsseldorf. Die meisten Edelmetalle – nämlich 10 x – konnten die Starterinnen der LG Altmark erkämpfen, in der Bilanz ist der Universitäts-SV Halle mit zwei Meistertiteln, einer silbernen und drei bronzenen Medaillen der erfolgreichste Verein Sachsen-Anhalts.
Starker Auftritt der Geher vom ASV 1902 Sangerhausen am Freitagabend
Die ersten Titel und Medaillen gab es bereits am Freitagabend. Die Geher vom ASV 1902 Sangerhausen bescherten Sachsen-Anhalt einmal Gold und zweimal Silber über 3000 m. Allen voran ist Steffen Borsch zu nennen, der den gemeinsam ausgetragenen Wettkampf der M30-45 souverän für sich entschied. Mit einer Zeit von 12:39,25 min wurde er nicht nur zum dritten Mal in Folge Deutscher Seniorenmeister über diese Distanz – in diesem Jahr neu in der Altersklasse 35 – sondern gleichzeitig verbesserte er auch seine gemeldete Bestleistung um 5,75 Sekunden. Als insgesamt Dritter dieses Laufes überquerte Dick Gnauck die Ziellinie und erkämpfte damit die Silbermedaille in der Altersklasse M45. Auch er kann mit 13:25,01 min eine Zeit vorweisen, die er in den zurückliegenden Jahren nicht erreicht hat. Die zweite Silbermedaille errang Mario Kerber in der Altersklasse M50 mit sehr soliden 14:48,50 min. Als vierter Starter für den ASV 1902 Sangerhausen ging Hartmut Bonneß in der M65 an den Start und belegte den 8. Platz.
Die Bilanz am Sonnabend: 14 Medaillen, davon 4 goldene
| Am Sonnabend standen dann drei weitere Athleten aus Sachsen-Anhalt ganz oben auf dem Siegerpodest. Die vielleicht größte Überraschung gelang dabei Joachim Engelhardt (HSV Medizin Magdeburg). Er lief in einem spannenden 800 m Rennen in neuer persönlicher Bestzeit von 2:36,12 min zum Sieg in der M65 und stellte damit gleichzeitig eine neue Landesbestzeit in der Halle auf. Der zweite Meistertitel ging an Kugelstoßer Reinhard Krone (SC Magdeburg), der sich mit 15,14 m zwar nicht in allerbester Form zeigte, aber seinen Titel souverän verteidigen konnte. Einzige Frau mit einer Goldmedaille war Kerstin Ostrecha (SV Halle, W35). Sie hatte mit dem Speer vor allem gegen Sturmtief Emma zu kämpfen und kann mit 36,89 m ein ordentliches Ergebnis vorweisen. Einen großartigen silbernen Rang erkämpfte Ronald Moritz(LC Dübener Heide) im 800 m-Lauf der M50. Mit 2:12,16 min blieb er mehr als 3 s unter seiner bisherigen Bestleistung und gehört damit zu den großen Überraschungen an diesem Sonnabend. |
![]() Joachim Engelhardt beim Zieleinlauf 800 m. |
Die Liste der Platzierungen und Ergebnisse aller Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt ist als Word-Dokument beigefügt. Dazu ein Bericht aus Magdeburger Sicht von Joachim Engelhardt.
Dr. Clemens Prokop betonte die Bedeutung
der Leichtathletik (Foto: Kofferschläger)
Text: Anja Herrlitz (leichtathletik.de)
Verbandspolitische Visionen entwerfen und Handlungsempfehlungen für eine effektive Nachwuchsleichtathletik geben – mit diesem Ziel treffen sich an diesem Wochenende Vertreter des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und 260 Teilnehmer zum DLV-Kongress 2008 "Leichtathletik mit Perspektiven" in Kienbaum am Liebenberger See.
Die Weltmeisterschaften 2009 in Berlin werfen bereits jetzt ihre Schatten voraus. Die Aufmerksamkeit, die das sportliche Großereignis der Leichtathletik verschafft, soll als Initialzündung wirken. Über das Event hinaus will man Kinder und Jugendliche – die möglichen Stars von morgen – an die Leichtathletik binden. Auch am Ende der Veranstaltung wurde die Brücke zur WM geschlagen, die BOC-Geschäftsführer Heinrich Clausen dem Publikum vorstellte.
"Trotz jahrzehntelanger Krisendiskussion ist die Leichtathletik lebendig", sagte DLV-Präsident Dr. Clemens Prokop in seiner Einführungsrede am Samstagmorgen und belegte dies mit eindrucksvollen Zahlen. Von 828.000 Mitgliedern 1995 ist die Zahl 2006 auf 906.000 gestiegen. Den meisten Zulauf verzeichnete der Verband dabei im Schülerbereich und in den letzten Jahren sogar bei den Jugendlichen - dort wo anderen Verbänden die Mitglieder davonlaufen.
Mehr als nur Bewegung
"Leichtathletik ist dabei mehr als nur Bewegung", betonte Dr. Clemens Prokop. "Sie ist ein bedeutender Baustein der deutschen Sportkultur. Sie weist eine besondere pädagogische Qualität auf, und vermittelt damit auch Werte, die über die motorischen Fähigkeiten hinausgehen." Wichtig sei daher, dass der Leichtathletik im Schulsport wieder eine zentrale Bedeutung zugemessen werde und jeder einzelne in seinem Leben mit eigenem leichtathletischen Tun in Berührung komme.
Sind über diesen Weg die Talente gefunden, fällt dem DLV eine besondere Bedeutung zu, wie DLV-Cheftrainer Jürgen Mallow betonte. "Wir tragen die Verantwortung, ob das Talent jemals Karriere machen kann", betonte er. Vom Kennlernangebot über begeisternde Lehrer im Sportunterricht bis hin zum leistungsbetonten Training übernimmt der Verband die Verantwortung eines Beraters und Weichenstellers.
Bernd Schors lieferte Übungsbeispiele
(Foto: Kofferschläger)
Theorie und Praxis
Dr. Uwe Wegner, Leitender DLV-Verbandsarzt, gab den Kongress-Teilnehmern interessante Einblicke in die Gesundheitsarbeit des Verbandes. Der Begriff Gesundheitsmanagement, bei dem Verletzungen vorgebeugt wird, hat hier in den vergangenen Jahren die behandlungsorientierte Sichtweise abgelöst, nach der Verletzungen erst nach Ausbruch behandelt wurden. Wie Prävention praktisch aussehen kann, demonstrierte Bernd Schors, Leitender Physiotherapeut des DLV, in anschaulichen Übungsbeispielen.
Nachhaltigkeit kann durch einen langfristigen Aufbau erfolgen, erklärte Dr. Frank Lehmann vom Institut für Angewandte Trainingswissenschaften in Leipzig. Ein gleichmäßig entwickeltes Niveau von Leistungsvoraussetzungen sei wichtig für den systematischen Übergang zum internationalen Top-Bereich. Curt Högberg, Präsidiumsmitglied des Schwedischen Leichtathletik-Verbandes, gab Einsichten in die Entwicklung der Leichtathletik in jenem skandinavischen Land, das in den letzten Jahren beeindruckende Erfolge feierte.
Aber nicht nur schlichte Theorie steht in den beiden Tagen in Kienbaum auf dem Programm. In sechs exemplarischen Trainingseinheiten demonstrierten Trainer wie Jürgen Schult, Idriss Gonschinska, Herbert Czingon, Maria Ritschel und Uli Knapp wie eine Übungsstunde ablaufen kann.
Das Leichtathletik-Jahr 2008
Im Nachwuchsbereich fiel schon zu Beginn des Jahres Mario Kral (Hallesche Leichtathletik-Freunde) besonders auf. Dreimal gab es 2008 für ihn Gold bei Deutschen Jugendmeisterschaften. Sehr überzeugend siegte er erstmals Ende Januar im Hallensiebenkampf der A-Jugend mit 5.453 Punkten. Bei diesem Wettkampf punktete er erwartungsgemäß vor allem in den Sprungdisziplinen, die er jeweils mit Bestleistung absolvierte. Im Weitsprung landete er etwa nach 7,23 m. Knapp drei Wochen später, am 16. Februar, stand Mario Kral wieder ganz oben auf dem Siegerpodest. In Düsseldorf zur Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft gelang ihm der Griff nach Gold im Weitsprung, noch einmal mit neuer Bestleistung: dieses Mal 7,32 m. Dann noch einmal 14 Tage später gewann er den Weitsprungwettbewerb beim Hallen-Länderkampf zwischen Italien, Frankreich und Deutschland in Halle. Auch hier schob er – dramaturgisch perfekt inszeniert mit dem letzten Sprung – seine Bestmarke abermals ein Stückchen weiter auf 7,38 m.
In der Freiluftsaison war Mario Krals großes Ziel die Teilnahme an der U20-WM in Budgoszcz. Die Norm des DLV stand bei 7,55 m und wieder machte er es sehr spannend. Zum letztmöglichen Termin, der DLV-Juniorengala in Mannheim, gelang ihm die kleine Sensation. Zunächst fand er nicht in den Wettbewerb, lieferte vier Fehlversuche ab und landete im fünften Versuch bei 7,18 m. Also musste er mit seinem letzten Sprung alles auf eine Karte setzen und das gelang ihm mit einem Satz von 7,57 m, persönlicher Bestleistung und Männer-Jahresbestwert für Sachsen-Anhalt. Nachdem er aber zur WM wegen Fieber auf einen Start verzichten musste, nutzte er am 20. Juni zur Jugend-DM noch einmal die Chance. Im Zweikampf mit Julian Howard sprang Mario Kral in seinem 5. Versuch 7,46 m und holte sich zum dritten mal einen Deutschen Titel.
Wenn wir das Jahr 2008 noch einmal Revue passieren lassen, dann gibt es viele erinnerungswürdige Momente. Julian Marquarts (HLF) Sieg in Berlin bei der Deutschen Jugendmeisterschaft über 110 m Hürden der B-Jugend ist so einer. Mit 13,95 s blieb er nur eine Hundertstel Sekunde unter seiner Bestleistung und dem Landesrekord, den er vor Jahresfrist zur Jugendmeisterschaft in Ulm gelaufen war.
Oder Carolin Paeslers (VfB Germania Halberstadt) Sieg an gleicher Stelle. Mit 58,98 m wurde sie deutsche Jugendmeisterin 2008 im Hammerwurf. Ihren bedeutendsten Wettkampf hatte sie bereits ein paar Tage vorher in Bydgoszcz zur U20-WM, wo sie mit 57,29 m 11. wurde. Ihre beste Weite und einen neuen Landesrekord in der weiblichen Jugend A warf sie aber schon im Mai zu den Halleschen Werfertagen mit 60,47 m, was gleichzeitig zweitbeste deutsche Jugendleistung 2008 bedeutete.
Für Angelina Sattler gab es ebenfalls in Berlin Gold. In der Weitsprung-Entscheidung der weiblichen B-Jugend wäre sie mit jedem ihrer Sprünge Siegerin geworden. Als beste Weite gingen genau 6,00 m ins Protokoll ein. Wenige Wochen später zum Länderkampf im polnischen Slubice landete sie nochmal ein Stück weiter: 6,03 m – nur 3 cm unter dem Landesrekord von Kristin Retzlaff im Jahr 1991.
Die Aufzählung der bemerkenswerten und sehr guten Leistungen 2008 ließe sich hier noch lange ausweiten. Es könnten ebenso genannt werden: Lina Berends (SC Magdeburg) mit 16,06 m beim Kugelstoßen in Mannheim, Maik Dolch mit 72,95 m im Speerwurf in Berlin und Stefanie Räntsch (beide HLF) mit 47,44 m im Speerwurf in Potsdam. Oder auch die Bronzemedaille bei den DM im Blockwettkampf von Ulrike Hoßbach (PSV Bernburg) bzw. die Landesrekorde von Kristin Kirschke (SC Magdeburg) im Stabhochsprung W15 (3,11 m) oder Vivien Wagner (SC Magdeburg) im Dreisprung W15 (11,64 m).
Auch in den jungen Altersklassen gab es 2008 einige AthletInnen, die immer wieder auffielen: Neben Linda Heise (TSG GutsMuths Quedlinburg), Frances Hadam und Luise Großmann (SC Magdeburg), die als Vielstarter schon fast geläufige Namen im Wettkampfgeschehen sind, zeigte sich Leonard Elste (FSV Köthen) 2008 als talentierter Geher. Bei den Mädchen fiel unter anderem Beatrice Salz (Turbine Halle) in der Altersklasse W11 mit großem Talent auf.
Eine Stadt ist im WM-Fieber und wir, Stefanie Räntsch (Hallesche Leichtathletikfreunde) und Ulrike Hoßbach (PSV Bernburg), sind hautnah dabei. Gemeinsam mit 96 anderen sportbegeisterten Leichtathleten aus ganz Deutschland verfolgen wir im Rahmen des Nationalen Jugendlagers 2009 die Leichtathletik-Weltmeisterschaft täglich live im Berliner Olympia-Stadion.
Dabei erlebten wir bis jetzt jeden Abend eine gigantische Party. So feierten wir Samstag die erste deutsche Medaille durch Ralf Bartels, am Sonntag die im 800m-Lauf durch Jennifer Öser erkämpfte Silbermedaille im Siebenkampf und den Weltrekord von Usain Bolt über 100m. Aber natürlich begeisterte uns am meisten der Vize-Weltmeistertitel und die persönliche Bestleistung von Nadine Kleinert (SCM). Erlebenswert ist auch die Stimmung außerhalb des Stadions. In der Innenstadt trifft man viele Sportler, Trainer, Betreuer und Touristen aus aller Welt, die eins verbindet: die Leichtathletik-Weltmeisterschaft. So wird jeder hier in Berlin vom WM-Fieber getroffen, ein Gefühl, dass man live erlebt haben muss...
In Verbindung mit den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig führen der DLV und der Verein "Freunde der Leichtathletik" vom 14. bis zum 19.07.2010 ein Nationales Jugendlager durch. Ziele sind der Besuch der Deutschen Meisterschaften, gemeisames Training und Informationen über leichtathletische Themen.
Interessenten melden sich bei der Jugendwartin unsees Landesverbandes Sylke Kurz.
JugendwartName: Kurz
Vorname: Sylke
Geb. am: 00.
Geburtsort:
Kurzdarstellung wird demnächst aktualisiert.
Beruflicher Werdegang:
Sportlicher Werdegang:
Mein Name ist Helmer Naujoks und ich bin auf dem 5. Ordentlichen Verbandstag als neuer Schulsportwart gewählt worden.
Zu meiner Person:
Alter: 61 Jahre
Beruf: seit 1969 Dipl.-Lehrer für Sport und Geschichte
jetzt in passiver Phase der Altersteilzeit
Tätigkeit im Sport: seit 1971 Abt.-Leiter LA in der TSG Halle-Neustadt
seit 1990 1.Vorsitzender der TSG Halle-Neustadt
Mitarbeit an den Rahmenrichtlinien für den Sportunterricht in der Sekundarschule (Leichtathletik)
Mitarbeit an den Empfehlungen zur Bewertung und Zensierung im Sportunterricht
Durchführung von Fortbildungen für die Grund- und Sekundarsportlehrer in der Leichtathletik
Arbeit als Schulsportkoordinator im Kreis Halle
Mein Anliegen: Ich möchte meine Erfahrungen aus dem Sport für die Entwicklung der Leichtathletik,
hier besonders für den Nachwuchs- und Breitensport, einbringen.
Dabei geht es mir im Besonderen um:
1. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und den Vereinen zu unterstützen.
2. Wettkampfformen für den Schulsport ins Leben zu rufen bzw. gute Erfahrungen zu verbreiten.
3. Die Nachwuchsgewinnung für unsere Sportart voranzubringen.
Erste Erfahrungen auf diesem Gebiet haben wir in Halle sammeln können (Sportabzeichen- und Laufabzeichenwettbewerbe in den Grundschulen).
Über 2000 Kinder sind so in sportliche Wettbewerbe einbezogen worden. Gleichzeitig haben wir diese Wettbewerbe zur Talentefindung genutzt.
Auch in Bernburg konnte ein Projekt in dieser Art unterstützt werden.
Als ein wesentlicher Garant für erfolgreiches Gelingen erwies sich die örtliche Zusammen-arbeit mit den Kreis- bzw. Stadtsportbünden, den Schulen und dem Leichtathletikverband.
Ich möchte diese Erfahrungen und Beispiele in weitere Kreise tragen und die Arbeit vor Ort unterstützen.
Damit dies geschehen kann, bitte ich die Vereine und Abteilungen um Wortmeldungen mit Fragen, Problemen, Wünschen, aber auch mit Beispielen zur Problematik, die weitergegeben werden können.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und erwarte eure Post an folgende E-Mail Adresse: h.j.naujoks@web.de
Mit den besten Grüßen
H.Naujoks
Schulsportwart
Anti-Doping-Newsletter des DLV 12/2009 null Anti-Doping Newsletter des DLV 01/2010 null Offene Hallen-Landesmeisterschaften Männer, Frauen, Senioren, Seniorinnen; Hallen-Landemeisterschaften Stabhochsprung alle AK; 1500m Jugend null Hallen-Abendsportfest des SC Magdeburg am 12.01.2010 null Hallen-Landesmeisterschaften mit Landesmeisterschaften Winterwurf Jugend A,B, Schüler A sowie Hammerwurf Schüler B in Halle am 17.01.20010 null Hallen-Abendsportfest des SC Magdeburg am 20.01.2010 null Hallen-Landesmeisterschaften Mehrkampf, Gehen und Langstrecke in Halle am 23./24.01.2010 null Hallen-Abendsportfest des SC Magdeburg am 26.01.2010 null HLF-Winterwurfmeeting in Halle am 30.01.2010 null Hallen-Bezirksmeisterschaften 2010 des BFV Magdeburg Männer, Frauen, Jugend A/B, Schüler A/B in Magdeburg am 30./31.01.2010 null Offene Hallen-Bezirksmeisterschaften des BFV Magdeburg Senioren, Seniorinnen in Magdeburg am 24.01.2010 null Hallensportfest des SV Teutschenthal (BFV-HALLEncup 2010) in Halle am 30.10.2010 null Hallensportfest des PSV Bernburg in Halle am 31.01.2010 (BFV-HALLEncup 2010) null Hallengehen des SV Halle am 31.01.2010 null Abendsportfest des SC Magdeburg am 03.02.2010 null 10. Mitteldeutsche Hallenmeisterschaften, 4. Mitteldeutsche Winterwurfmeisterschaften in Leipzig am 06.02.2010 null Hallensportfest von Turbine Halle am 24.01.2010 null Schüler-Hallensportfest des SV Kali Wolmirstedt am 20.02.2010 null Hallen-Abendsportfest des SC Magdeburg am 24.02.2010 null INDOOR HOPE 2010 in Halle am 28.02.2010 null Hallen-Landesmeisterschaften mit LM Winterwurf in Magdeburg am 06.03.2010 null 13. Schüler-Hallensportfest d. LLZ LG Merseburg/SV Halle in Halle am 13.03.2010 null HLF-Crosslauf in Halle am 13.03.2010 null HLF-Hammerwurfmeeting in Halle am 13.10.2010 null Bezirksmeisterschaften des BFV Magdeburg Straßenlauf am 20.03.2010 null Norddeutsche Meisterschaften Straßenlauf in Magdeburg am 20.03.2010 null 19. Naumburger Waldlauf in Naumburg am 20.03.2010 null Werfertag des Schönebecker SC am 27.03.2010 null Werfersportfest des MSV Buna Schkopau in Merseburg am 27.03.2010 null 28. Werfertag des Stendaler LV`92 in Stendal am 27.03.2010 null