DM Masters 2026
Vom 6. bis zum 9. März 2026 fanden in Düsseldorf die Deutschen Hallen-Meisterschaften der Masters statt. Aus Sachsen-Anhalt waren rund 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Start, welche optimal vorbereitet um die neu entworfenen DLV-Medaillen kämpften. Insgesamt sammelten die Sportlerinnen und Sportler 19 Medaillen.
Gold gab es für Yvonne Brandecker vom Harzgebirgslauf Wernigerode. Sie siegte über die 1.500 m in 05:28,62 min, nachdem sie zuvor schon Silber über die 800 m in der W50 (02:38,76 min) gewinnen konnte. Weiteres Einzelgold ging an die Stabhochspringer des PSV Burg. Katrin Friedrich konnte sich nach sechs Jahren endlich wieder den Platz an der Sonne erarbeiten. Mit 2,30 m setzte sie sich in der W50 durch. Jungsenior Johannes Bude glänzte bei seiner ersten DM der Masters in der M35 mit übersprungenen 4,00 m.
Weitere Goldmedaillen gab es durch zwei Staffeln; in der Startgemeinschaft Magdeburg siegten über die 4 x 200 m der W35 Steffanie Pertz, Julia Dreiling, Jana Genilke und Susanne Pfeifer Böcker in 01:56,63 min. In der M35 der Männer zogen Maik Voigt, Martin Herzberg, Max Schöppe und Jörg-Uwe Sparrenberg nach. Sie gewannen in 01:41,84 min. Julia Dreiling vom MLV Einheit Magdeburg holte zudem in der W40 mit jeweils persönlicher Bestleistung auch Silber im Dreisprung (10,90 m), Bronze mit 5,28 m im Weitsprung und ebenfalls Bronze über die 60 m Hürden (9,87 s).
Max Schöppe vom SV Braunsbedra sicherte sich neben Staffelgold auch die Silbermedaille im Hochsprung der M35. Er übersprang 1,75 m. Ebenfalls Silber gab es für Jörg-Uwe Sparrenberg vom USV Halle im Hochsprung der M50. Er freute sich über übersprungene 1,60 m. Joachim Kotzek vom SC Magdeburg konnte in der M75 drei Medaillen gewinnen. Silber gab es im Dreisprung (8,35 m) sowie mit dem Speer, den er auf 31,06 m warf. Im Hochsprung erzielte er mit 1,30 m Rang 3.
Auch Ralf Berlin vom PSV Gardelegen schlug dreifach zu. Seine drei Bronzemedaillen gewann er in der M60 im Hochsprung mit 1,45 m, im Weitsprung mit 5,03 m und im Dreisprung mit 10,46 m. Eine Silbermedaille gewann Dana Börnicke in der W50. Die PSV Athletin aus Gardelegen stieß ihre Kugel auf 10,75 m. Bronze gab es zudem für Andreas Blankenburg vom USV Halle. Im Hochsprung der M70 übersprang er starke 1,33 m. Reinhard Gehlhaar (SV Lok Aschersleben) warf sein Arbeitsgerät auf 11,29 m in der M70, was die Bronzeplakette bedeutet.
Herzlichen Glückwunsch für die erzielten Leistungen und Platzierungen. Vom 27. März bis zum 02. April 2026 zeigen sich die Masters weiterhin in Aktion, dann zu den Hallen-Europameisterschaften (EMACI) in Torun (Polen). Wir wünschen unseren Startern viel Erfolg.
Text: Mario Friedrich
Fotos: M. Friedrich & A. Fischer








